Systemische Beratung, die komplexe Fragestellungen schnell und nachhaltig löst.
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Mediation, die Streitfragen konstruktiv und zukunftsorientiert löst.
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Beratung, die im Sinne des Mitarbeiters und zum Wohle des Unternehmens ist.
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Change Management - Wir begleiten Veränderungsprozesse und bringen sie zum Erfolg!
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1. Auftragsklärung

Die Auftragsklärung dient dazu, alle notwendigen Abstimmungen im Vorfeld des eigentlichen Verfahrens zu besprechen und zu klären, damit im eigentlichen Ablauf keine Unstimmigkeiten auftreten können. Das wären u.a. die Themen Personen, Ort, Zeit, Geld, Kosten, Gericht, Recht, Fristen, Ziele, Probleme, Gemeinsamkeiten, Differenzen, Emotionen, Verhältnisse, Auftraggeber-Verhältnis.

2. Einzelgespräche mit den Parteien

Mit den Einzelgesprächen soll erreicht werden, mit den Personen bzw. Parteien in Kontakt zu kommen und auch die ersten Hintergründe zu beleuchten, um die Mediation voranzubringen: Kontakt und Rapport, Themen sammeln, Sichtweisen und Hidden Agenda, positive Absichten, Motive, Emotionen etc. erfragen, Positionen, systemische Verstrickungen, Projektionen, Rache etc. elizitieren.

3. Konfliktfähig machen

Am Beginn einer Mediation kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Beteiligten eine Konfliktlösung wirklich wollen. Daher ist es zwingend erforderlich zu überprüfen, ob die Bereitschaft zur Klärung tatsächlich vorhanden ist. Hierzu können alle Interventionsmöglichkeiten aus der Mediation, der NLP, dem Coaching, der Kommunikation, der Prozessorientierten Embodimentfokussierten Psychologie, der systemischen Aufstellungsarbeit und der Beratung verwendet werden.

4. Vorab Lösungen testen

Mit dem Verhandlungsreframing testet der Mediator die möglichen Lösungen, um zu
erfahren, ob die Konfliktpartei die möglichen Lösungen auch akzeptieren könnten.

5. Beide Parteien zusammenführen

Die Zusammenführung ist auf dem ersten Blick der wesentliche Teil der Mediation. Dieser Schritt kann aber nur gelingen, wenn die bisherige Vorbereitung beider/aller Beteiligten sehr analytisch und beziehungsorientiert erfolgt ist. In dieser Phase muss der Mediator alle geeigneten Methoden einsetzen, um mit den Beteiligten eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

6. Kontrakt und Konsensfindung

In dieser Phase ist das Ergebnis der Mediation bereits erreicht und muss
nunmehr noch abgesichert werden. Es zeigt sich, dass eine souveräne und
strukturierte Vorgehensweise den Erfolg sichert:

  • Einigung erzielen
  • Controlling und To Do‘s vereinbaren
  • letzte Einwände und Hindernisse testen
  • Zukunftstauglichkeit testen
  • Kontrakt schließen

Sollte während des Ablaufes festgestellt werden, das die erarbeitete Lösung doch nicht tragfähig ist, muss der Prozess unterbrochen und eine vorherige Phase zurückgekehrt
werden. Je nach aufgetretenen Differenzen kann es bedeuten, dass zu Einzelgesprächen, Konfliktherstellung oder Testen von Vorab-Lösungen zurückgekehrt werden muss.

Besiegeln

Zum Abschluss des Verfahrens empfiehlt es sich, durch „Shake Hands“ eine emotionale, psychologische Verpflichtung herzustellen und soweit rechtlich notwendig, einen rechtsklaren Vertrag aufzusetzen und zu fixieren.

 

Die Mediation, die außergerichtliche Streitschlichtung, ist nicht nur ein immer mehr im Aufwind
befindliches Phänomen, sondern eine ernsthafte und sinnvolle Methode, Ihre Streitigkeit langfristig aus dem Weg zu räumen. Nicht mit einer Institution wie zum Beispiel Schiedsgericht oder Güte- oder Schlichtungsstelle zu verwechseln, soll Mediation streitenden Parteien helfen, selbst eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Der Mediator richtet nicht, er urteilt nicht zu Gunsten des einen oder zu Lasten des anderen, er macht, anders als ein Schlichter, auch keine eigenen Vorschläge; er "fördert die Kommunikation der Parteien", so steht es nun im Gesetz. Der Mediator "ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet".